HEIMAT-MUSEUM EGMOND
Zuiderstraat 7 Egmond aan Zee

Hier erfahren Sie etwas über die Geschichte der drei Egmonder Ortsteile, u. a. über das ehemalige Schloss, die Abtei und die Kirche, die im Meer versank, die Fischer, die Seenotretter und das Leben so nah am Meer.

Für Kinder gibt es ein lehrreiches Ratespiel.
Das Heimat-Museum hat in jedem Jahr eine andere Ausstellung.
Geöffnet ab 29 April – 31 Oktober 2017,  Dienstag bis Sontag 14.00- 17.00 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene € 4,- und Kinder bis 12 Jahre € 2,-

Dauerausstellung
Die besondere Geschichte der drei Egmonder Ortstelle

Egmond aan Zee:
Die Mönche gründeten 977 n. Chr. eine Siedlung, aus der das Fischerdorf Egmond aan Zee entstand. Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert versankt ein Teil von Egmond aan Zee im Meer. Auch die Agnes Kirche ereilte dieses Schicksal. Eine Landkarte verdeutlicht den ehemaligen Küstenverlauf. Prunkstück des Museums ist das alte noch mit Rudern ausgestattete Rettungsboot. Noch bis 1939 wurden damit viele Schiffbrüchige gerettet. Das Fischerstübchen im Museum zeigt, wie man in den kleinen Häuschen hier lebte. Besonders stolz ist das Museum auf die Präsentation  exzellenter Bleiglasfenster.

Egmond aan den Hoef:
1200 Wurde hier durch die mächtigen Fürsten und Grafen von Egmond ein Schloss erbaut. Um 1500 war es das prächtigste und größte Schloss Hollands. Es wurde Anfang des 80-jährigen Krieges gegen Spanien vernichtet, wie auch sämtliche Kirchen der Gegend. Die Fundamente sind noch vorhanden. Im Museum gibt es ein Modell des ursprünglichen Schlosses. Das Modell wurde aus 25.000 Ziegelsteinchen gefertigt. Ausgestellt sind Gegenstände, die im Schlossgraben gefunden wurden und veranschaulichende Bilder.

Egmond-Binnen:
Die Geschichte von Egmond beginnt rund 950 n. Chr. mit dem Bau eines Klosters, das dem heiligen Patron von Egmond, Sankt Adelbert, geweiht ist. Er war ein beliebter Mönch, der – laut Überlieferung – 690 n. Chr. aus Irland kam, um hier das Christentum zu verbreiten. 740 n. Chr. verstarb er. Auf seiner ehemaligen Grabstelle (einen Kilometer westlich von Egmond-Binnen) baute man 200 Jahre später einen Brunnen. Es ist noch stets ein Anziehungspunkt für Pilger. Die mächtige, mittelalterliche Abtei wurde 1573 vernichtet und erst 1933 wieder aufgebaut. Sie sollten nicht versäumen, das archäologische Museum der Abtei zu besuchen!

Pinck:
Freiwillige haben vor einigen Jahren eine Kopie des Fischerbootes “De Pinck” nachgebaut. Es ist auf dem Parkplatz links neben dem Hauptstrandaufgang zu besichtigen. Jeden Mittwoch und Samstag sind die Erbauer vor Ort und erzählen Ihnen gerne mehr. Der Zugang ist kostenlos. Über eine freiwillige Spende würde man sich jedoch freuen.